Anne-Marie Kuster ist in Rorschacherberg, St.Gallen geboren. Gleich nach der Ausbildung an der Falckenberg-Schule in München spielte sie unter Friedrich Dürrenmatts Regie das Gretchen im «Urfaust» und das «Sennentuntschi» von Hansjörg Schneider am Schauspielhaus Zürich.
Danach war sie von 1972 bis 1978 am Schauspielhaus Hamburg engagiert und spielte dort u. a. die Elisabeth in «Glaube, Liebe, Hoffnung» von Ödön von Horvath (Regie: Luc Bondy), die Lena in «Leonce und Lena» von Georg Büchner, Klara in «Maria Magdalena» von F. Hebbel, Irina in «Die Möwe» von A. Tschechow (Regie: Dieter Giesing), in «Fräulein Julie» von A. Strindberg spielte sie die Titelrolle (Regie: Ingmar Bergman). 1980 bis 1985 war sie Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich, von 1985 bis 1991 Ensemblemitglied am Thalia-Theater Hamburg, wo sie u. a. die Kriemhild in «Nibelungen» von F. Hebbel und die Königin in «Hamlet» von Shakespeare spielte (Regie: Jürgen Flimm). In Zürich war Anne-Marie Kuster u. a. in «Die schöne Fremde», «Kalldewey Farce», «Drei Schwestern», «Die Wildente», «Der Menschenfeind» und zuletzt als Arkadina in «Die Möwe» zu sehen.
Im Jahr 2006 war sie am Theater Basel, in der Tonhalle Zürich und an den Kammerspielen Hamburg tätig. Im Frühling 2008 spielte sie am Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg. Im Herbst/Winter 2008/09 spielte sie am Theater für den Kanton Zürich.

Anne-Marie Kuster erteilt auch Sprechtechnik.
Sprachtechnik-Einzellektionen für Redner und Manager, die ihre Sprechtechnik und ihr Deutsch perfektionieren wollen. Anne-Marie Kuster hat langjährige Erfahrung im Sprechtechnikunterricht, u. a. im Rahmen der Aus- und Weiterbildung von Vikarinnen und Vikaren an der evang. Kirche Zürich, Unterrichtstätigkeit an den Hochschulen in Zürich und Hamburg.

Susanne Cziesla ist in Nürnberg geboren. Als Kind der Schauspieler Jürgen und Barbara Cziesla wuchs Susanne Cziesla in Zürich auf. Sie studierte Klavier an der Musikhochschule Zürich (bei A. Pfister), bildete daneben ihre Gesangsstimme aus und nahm Schauspielunterricht bei ihrem Vater an der Schauspielschule Zürich. Derzeit Weiterbildung bei N. Rueff (Klavier). Neben dem Unterrichten an den Musikschulen Pfannenstiel und Winterthur, arbeitet Susanne Cziesla als Organistin am USZ.

Zusammen mit Anne-Marie Kuster hat sie schon mehrere musikalisch-literarische Programme gestaltet. Weitere Zusammenarbeit mit Jürgen Cziesla, Heiner Hitz, Ulrike Cziesla, Christoph Bantzer u. a.

2006 entstand die Zusammenarbeit mit dem Verein Schweizer Kinder- und Jugendtheater, sie übernahm erstmals die musikalische Leitung im Grimm-Märchen «Rapunzel» im Miller's Studio Zürich. Vorletztes Jahr erarbeitete sie die Musik zu «Frau Holle», in der letzten Saison «Dornröschen» und in der aktuellen Saison in «Hänsel und Gretel» besorgt sie wieder die musikalische Leitung im Klus Park Theater Zürich.

Susanne Cziesla arbeitet mit verschiedenen Kammermusikgruppen, mit denen sie regelmässig auftritt. Anfragen und Buchungen.

Gäste:

Jürgen Cziesla ist in Königsberg geboren und liess sich nach dem Abitur am Deutschen Theaterinstitut in Weimar und an der Hochschule für Theater und Musik in Hamburg ausbilden. Es folgten Engagements in Bochum, Hannover, Nürnberg, Wiesbaden und Hamburg, danach sechs Jahre am Basler Theater unter Werner Düggelin. Seit 1977 war er 23 Jahre Mitglied des Ensembles vom Schauspielhaus Zürich, daneben unterrichtete er an der Schauspielakademie Zürich und an der Filmakademie. Zu seinen Rollen gehören u. a. der Geizige in Molières gleichnamigem Stück, Romulus der Grosse, Peachum in Brechts «Die Dreigroschenoper», der Grossvater in Frischs «Palaver» und Woyzeck in «Achterloo» von Dürrenmatt. Daneben nahm er viele Aufgaben in Film, Fernsehen und beim Radio wahr.

Christoph Bantzer, geboren in Marburg a. d. Lahn als Enkel und Sohn der Maler Karl und Carl Francis Bantzer. Nach dem Abitur Schauspielausbildung an der Max-Reinhardt-Schule in Berlin. Nach dem ersten Engagement in Wuppertal Gastspiele in Frankfurt/a. M. und München. Während dieser Zeit erste wichtige Film- und Fernseharbeiten (bei John Olden, Hans Schweikart und Ludwig Kremer). Engagement bei Boleslaw Barlog am Schiller-Theater Berlin. Auf ein freies Jahr in London folgte ein Gastspiel am Schauspielhaus Zürich als «Hamlet» und als «Stephen Daedalus» (nach James Joyce) am Burgtheater Wien in der Regie von Hans Schweikart. Während der Intendanz von Ivan Nagel längeres Engagement am Hamburger Deutschen Schauspielhaus. Besonders wichtige Begegnungen mit den Regisseuren Jürgen Flimm, Wilfried Minks, Dieter Giesing, Claus Peymann und Jerôme Savary. Nach neuen Wanderjahren mit Gastspielen am Schauspielhaus Köln (während der Intendanz Jürgen Flimm) und bei Gerd Heinz am Zürcher Schauspielhaus, mit Film- und Fernseharbeiten (u. a. Heinrich Heine und Mozart als mehrteilige Fernsehfilme) seit 1985 am Thalia-Theater in Hamburg bei Jürgen Flimm. Von «Brutus», «Hamlet», «Peer Gynt» bis zu zentralen Figuren bei Tschechow, Edward Albee, Botho Strauss, Klaus Pohl, viele grosse Partien des modernen und klassischen Repertoires.

Seit vielen Jahren Übernahme von Sprach-Partien in der Musik, u. a.: Bernd Alois Zimmermann, Ekklesiastische Aktion (Tonhalle Zürich/Christoph Eschenbach); Feruccio Busoni, Arlecchino (Berliner Philharmoniker, Gary Bertini); u. v. a. In «King Arthur» von H. Purcell als Merlin an den Salzburger Festspielen 2004 (Harnoncourt/Flimm).

Heiner Hitz ist in Zürich geboren.

1965 – 68: Besuch der Schauspielakademie Zürich.

Es folgten Engagements am Schauspielhaus Zürich, Neumarkt-Theater an den Schauspielhäusern in Stuttgart und Ulm.

Seit 1975 als freischaffender Schauspieler in Zürich tätig – sehr häufig auch als Sprecher für Film, Fernsehen und Radio.

Er arbeitete unter anderem mit Margrit Winter, Erwin und Franziska Kohlund, Ruedi Walter, Walter Roderer, Peter Arens, Peter Brogle, Benno Besson, Erich Vock und Jörg Schneider.

Als Regisseur arbeitet er sehr einfühlsam und fantasievoll, er gestaltet die zauberhaften Märchen-Aufführungen beim Verein Schweizer Kinder- und Jugentheater mit viel Hingabe.

Ulrike Cziesla
1962 als Tochter eines Schauspielerehepaares in Wiesbaden geboren.

1980 – 83 Ausbildung an der Schauspielakademie Zürich, Auszeichnung mit dem Emil-Oprecht-Preis für den besten Abschluss.

Nach einem Engagement am Stadttheater Basel drei Jahre Ensemblemitglied am Stadttheater Wilhelmshaven. Seither freischaffende Schauspielerin in Zürich, div. Engagements u. a. mit und bei Ruedi Walter, Peter Arens, Peter Brogle, Sammy Molcho, Federico Pfaffen, Erwin und Franziska Kohlund, Margrit Winter, Erich Vock und Jörg Schneider.

Engagements Spielzeit 07/08: Holzers Peepshow (Herzbaracke), Frau Holle, Dornröschen (Schweizer Kinder- und Jugendtheater), Lesungen (z. B. «Ein Hauch von Grausamkeit» mit Annemarie Kuster)

Nicole Haas-Clerici, die ihr Gesangsstudium bei Margaret Chalker erhalten hat, spielt seit vielen Jahren immer wieder in den stimmungsvollen Märchen-Aufführungen des Schweizer Kinder- und Jugendtheaters mit, wo sie auch als Co-Produzentin Verantwortung mitträgt.

Ein grosses Anliegen ist ihr auch die Arbeit im Altersheim Doldertal, einem Altersheim der Stadt Zürich für Menschen mit Demenzerkrankung. Als gerontologische Fachfrau begleitet sie die Bewohnerinnen und Bewohner mit grosser Hingabe und Einfühlungsvermögen.

Viviane Schmid begann ihre nebenberufliche Arbeit als Organisatorin und Agentin für die Programme mit Anne-Marie Kuster und Susanne Cziesla im Frühling 2004 .

Seit frühester Jugend mit dem Theater und der Musik innig verbunden, zeichnet sie eine hohe Emotionalität und Affinität nicht nur zu organisatorischen – sondern auch zu künstlerischen Belangen aus.

So gelingt es ihr, für unterschiedlichste Künstler vielfältige Inhalte und Aufführungsorte eine verbindende, wohltuende Atmosphäre zu schaffen.

© rhaas.publishing 2007